Im Wandel der Zeit

Mit dem Umzug in das ehemalige Pförtnerhaus des Mies van der Rohe Business Parks schuf Interface einen nach den Grundsätzen des Biophilic Design gestalteten Ort, der den schonenden Umgang mit den Ressourcen und das Wohlbefinden der Mitarbeiter in den Fokus setzt. Doch wie kam es überhaupt zu der Wahl dieses inspirierenden Standortes und was ist seine Geschichte? In unserer Publikation „Transformation“, die in Kooperation mit dem Architekturmagazin DETAIL entstanden ist, möchten wir Sie in den zwei ersten Kapiteln „Mies van der Rohe Business Park“ und „Mies und Krefeld“ über die Ursprünge dieses geschichtsträchtigen Industriebaus sowie über die Werke und das Leben seines Gründers informieren. Außerdem erhalten Sie im dritten Kapitel „On Site“ einen umfassenden Einblick in die Hintergründe des Denkens und Handelns von Interface.

An der Girmesgath im Nordwesten Krefelds, einer der bedeutendsten Textilstandorte in Deutschland, wurde ab 1930 die Industrieanlage für die Vereinigte Seidenwebereien Aktiengesellschaft, kurz „Verseidag“ errichtet, für deren Umsetzung und Entwurf Mies van der Rohe verantwortlich war. Im Zuge dieses Bauvorhabens entstand auch das Pförtnerhaus, das von dem Schreiner und Ingenieur Erich Holthoff entworfen wurde, der während seines Studiums am Bauhaus Mies van der Rohe begegnete. Heute ist dieses historische Gebäude der neue Living WorkPlace von Interface, der eine optimale Verbindung schafft zwischen Architektur und der für uns bedeutungsvollen Textilindustrie. Erfahren Sie in unserer Sonderpublikation, wie 2016 aus dem ehemaligen Pförtnerhaus nach nur wenigen Monaten Umbauzeit Innenräume entstanden sind, die durch einen verantwortungsvollen Umgang mit Mensch und Natur eine moderne Arbeitsumgebung bieten.

Bei der Gestaltung der neuen Büroräume hielten wir uns an die sogenannten „14 Patterns of Biophilic Design“. Diese definieren die wichtigsten natürlichen Elemente, die sowohl die Kreativität als auch die Gesundheit fördern. Dazu zählen zum Beispiel die Schaffung unterschiedlich intensiver Lichtverhältnisse sowie die Verwendung ortsspezifischer Materialien. Dass wir dieses ganzheitliche Konzept optimal umgesetzt und unsere Ziele in Sachen Nachhaltigkeit und Mitarbeiterwohlbefinden erreicht haben, zeigt unter anderem auch das uns verliehene Platin-Zertifikat der DGNB für nachhaltige Innenräume.

Außerdem lesen Sie informative Interviews mit Christiane Lange, der Urenkelin Hermann Langes, der zusammen mit Josef Esters die Verseidag gründete, und Dirk Lohan, Architekt und Enkel Mies van der Rohes. Er berichtet unter anderem, welches Vermächtnis sein Großvater ihm hinterlassen hat und warum er sich manchmal für älter ausgab, als er eigentlich war.

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