Anlässlich des „One Planet Summits“ in Paris

Krefeld, 13. Dezember 2017. Zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung des Weltklimaabkommens und anlässlich des „One Planet Summit“ von Staats- und Regierungschefs in Paris auf Initiative des französischen Präsidenten Emmanuel Macrons fordert Interface gemeinsam mit einer breiten Allianz aus 54 global agierenden Unternehmen und einer großen Bandbreite von Branchen einen ambitionierteren und beschleunigten Klimaschutz als Basis für zukünftigen, ökonomischen Erfolg.

In der gemeinsamen Erklärung beziehen sich Interface und die weiteren mitzeichnenden Unternehmen insbesondere auf die Industrienationen der G20, die für rund 74 Prozent der globalen CO2-Emissionen verantwortlich sind. Ihnen kommt die besondere Verantwortung zu, die Transformation zu einer CO2-armen Wirtschaft anzuführen und andere Länder bei der Dekarbonisierung wirkungsvoll zu unterstützen. Dazu gehört der Abbau von Subventionen für fossile Brennstoffe bis 2025, ein klares und investitionsrelevantes CO2-Preissignal sowie Klarheit über finanzielle Risiken aufgrund des Klimawandels. Eine emissionsarme Wirtschaft sichert nicht nur Wettbewerbsfähigkeit, Wohlstand und Arbeitsplätze, sondern stärkt auch entscheidend die Innovationskraft der Unternehmen und Volkswirtschaften.

Interface spricht sich gemeinsam mit den weiteren Mitzeichnern für verlässliche und klare politische Rahmenbedingungen als Grundlage für eine Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2° Celsius und die Dekarbonisierung der Wirtschaft aus. Gleichzeitig bekennt sich Interface zu einem ambitionierten und unternehmerischen Klimaschutz, den wir auf nationaler und internationaler Ebene und im Sinne der Ziele des Weltklimaabkommens weiter mit Nachdruck vorantreiben werden.

Die Erklärung der Unternehmen ist ein starkes Signal an die Staats- und Regierungschefs insbesondere der G20, die Dynamik des Paris-Abkommens aufrechtzuerhalten“, sagt Sabine Nallinger, Vorständin der Stiftung 2°, die das Papier initiiert hat. „International führende Unternehmen meinen es mit ihrem Committment ernst und wollen dazu beitragen, dass die Paris-Ziele erreicht werden. Sie unterstützen die G20 darin, klimaschädliche Subventionen abzubauen, den Mechanismus der CO2-Bepreisung auszuweiten und die Finanzmärkte in die Lage zu versetzen, für mehr Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung zu wirken. Sie wissen: Diejenigen, die jetzt die richtigen Weichen stellen und den Modernisierungsprozess der Dekarbonisierung aktiv vorantreiben, werden davon auch profitieren, “ so Nallinger weiter.

Gezeichnet wurde die Erklärung unter anderem von Allianz, Michelin, UC Rusal und Unilever; zusammen repräsentieren die zeichnenden Unternehmen mehr als 1,9 Millionen Arbeitnehmer weltweit und einen globalen Umsatz von mehr als 676 Milliarden Euro. Das entspricht einem Viertel des Bruttoinlandsprodukts von Frankreich und beträgt mehr als das Doppelte des Bruttoinlandsprodukts von Dänemark.

Interface unterstreicht Nachhaltigkeitsbestrebungen durch Climate Take Back™

Interface, weltweit führend im Design und in der Herstellung modularen Bodenbelags, war 1996 eines der ersten Unternehmen, das sich öffentlich zu nachhaltigem Handeln bekannte. Für das Unternehmen ist das Unterzeichnen der Erklärung zum One Planet Summit daher eine logische Konsequenz. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden, wurde als Mission Zero® formuliert und ist seither Triebfeder zahlreicher Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowie des Nachhaltigkeitsbestrebens von Interface. Mit seiner neuen Nachhaltigkeitsmission Climate Take Back hat das Unternehmen erst kürzlich angekündigt, nach Lösungen zu suchen, um den Klimawandel – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – rückgängig zu machen. Als ersten Meilenstein der Climate Take Back-Mission hat Interface mit Proof Positive jüngst den weltweit ersten Teppichfliesen-Prototypen vorgestellt, der dank eines vollkommen neuartigen Materials keinen negativen CO2-Fußabdruck aufweist.

[Download Erklärung Deutsch]

54 zeichnende Unternehmen:
Acciona | adidas | AIDA Cruises | Allianz | Arcadis | Avant Garde Innovations | Bausparkasse Schwäbisch Hall | Capricorn Investment Group | DAIKIN Airconditioning Germany | Deutsche ROCKWOOL | Diageo | DSM | Econet Group | Energetics | EPSON Europe | Formula E | Gegenbauer Holding | Groupe ADP | H&M | Hangzhou Minsheng Pharm | IBA Group | IBERDROLA | Interface | Jiahe Agricultural Stockbreeding | Kering | LafargeHolcim | LeasePlan | Marks & Spencer | MICHELIN | Natura Cosméticos | Otto Group | Outokumpu | Philips | Philip Morris International | PUMA | Qingdao Double Whale Pharmaceutical | RTE | Saint-Gobain | Salesforce | Schneider Electric | Schüco International | Shandong Zhongcheng Feed Technology | Shenzhen Ausa Pharmed | Simble Solutions Ltd | Solvay | South Pole Group | Sun Daily Farm | UC Rusal | Unilever | Venture Garden Group | Virgin Group | Woolworths | Wuhan Dangdai Science & Technology Industries | Yukou Poultry

Initiiert und organisiert von: Stiftung 2° (Foundation 2°)

Koordiniert von: Carbon Disclosure Project (CDP) | The Prince of Wales’s Corporate Leaders Group (CLG) |Corporate Leaders Network for Climate Action (CLN) | Entreprises pour l‘Environnement (EpE) | Foundations Platform F20 | Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) | Japan Climate Leaders Partnership (Japan CLP) | We Mean Business (WMB)

Die Erklärung kann noch von weiteren Unternehmen unterzeichnet werden. Interessierte Unternehmen können sich gerne bis zum 31. Januar 2018 an  ParisMomentum@2grad.org wenden.

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Über Interface

Interface ist weltweit führend im Design und in der Herstellung von modularem Bodenbelag, der Ästhetik und Nachhaltigkeit mit Funktionalität vereint. Diese attraktive Kombination der Produkteigenschaften ermöglicht es Interface-Kunden, ihre eigenen Visionen von Design und Raumgestaltung mit Leben zu füllen.

Interface war 1996 eines der ersten Unternehmen, das sich öffentlich zu nachhaltigem Handeln bekannte. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden, wurde als Mission Zero® formuliert und ist Antrieb des Unternehmens für zahlreiche Innovationen. Auf bestem Wege, die Kernziele der Mission Zero bis zum nahenden Stichjahr zu erfüllen, verkündete Interface 2017 seine neue Nachhaltigkeitsmission Climate Take Back™. Zielt die Mission Zero darauf ab, negative Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt vollständig zu vermeiden, geht die neue Mission einen entscheidenden Schritt weiter und sucht nach Lösungen, den Klimawandel – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – rückgängig zu machen.

Mit Scherpenzeel in Holland und Craigavon in Nordirland betreibt Interface zwei Produktionsstätten in Europa, in denen pro Jahr insgesamt rund 14 Millionen Quadratmeter Teppichfliesen hergestellt werden.

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