Welchen Einfluss haben Haptik, Akustik, Licht und Farbe auf unser Wohlbefinden in Arbeitsumgebungen?

Krefeld, 20. März 2018. Mit +Positive spaces™ verfolgt Interface, der weltweit führende Hersteller modularen Bodenbelags, seinen Anspruch, Raum ganzheitlich mit nachhaltig positiver Wirkung zu gestalten. Design, Nachhaltigkeit, Innovation und Funktion harmonisieren optimal in einem solchen Raum, um das Denken, Fühlen und Handeln der Menschen positiv zu beeinflussen. Positive Räume stellen den Menschen in den Mittelpunkt und sind von Grund auf so gestaltet, dass sie Kreativität fördern, die Produktivität anregen und Menschen dabei unterstützen, sich mit ihrer Aufgabe verbundener zu fühlen. So entstehen Arbeitsumgebungen, in denen sich Angestellte wohl und wie zuhause fühlen.

Vier Experten beleuchten im Rahmen der +Positive-spaces-Videoserie von Interface in Form von Interviews, wie durch den gezielten Einsatz von Farbe, Haptik, Akustik und Licht Arbeitsumgebungen entstehen, in denen sich Menschen wohlfühlen. Alle Videos in voller Länge finden Sie hier: https://we.tl/sw0Ql8kjhv.

Natürliche Farben bringen uns ins Gespräch

Experte für Farbgestaltung und Trendscouting, Professor Axel Venn, im Interface-Interview zum Thema Farbe.

„Der Mensch kann rund 9 Millionen Farben unterscheiden. Jede Farbe ist für einen bestimmten Zweck ideal. Gerade in Räumen, in denen viel kommuniziert wird, sind die Farben der Natur wichtig, denn das sind die Farben, die uns am Besten zum Plaudern bringen“, erklärt Professor Axel Venn im Videointerview zum Thema „Farbe“.

Der Experte und Ehrenvorsitzende des Deutschen Farbenzentrums e.V. erläutert im Gespräch, warum Farbe so maßgeblich unser Wohlbefinden beeinflusst, in welchen Farben die Büroumgebungen der Zukunft gestaltet sein werden und warum Büros Heimweh und Fernweh gleichzeitig spiegeln sollten.

Der Mensch ist für Natürlichkeit geschaffen

Biomimicry-Experte Dr. Arndt Pechstein zu Haptik am Arbeitsplatz.

Dr. Arndt Pechstein, ausgewiesener Biomimicry Experte, erläutert im Video zu „Haptik“, warum der Tastsinn für den Menschen von so großer Bedeutung ist, welche Rolle Haptik für Kreativität spielt und wie sich Arbeitsumgebungen aus seiner Sicht optimal gestalten lassen. Auch den Haptik-Trend „Biophilie“ beleuchtet der Experte, der unter anderem Biomimicry Germany gegründet hat und am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam lehrt, in seinem Interview. „Was wir beobachten, ist, dass wir zunehmend versuchen, Arbeitsräume anzureichern. Ob das Pflanzen sind, ob das Grünanlagen sind, ob das auch Untergründe oder Oberflächen sind, die praktisch die Lebendigkeit nachahmen. Um genau das Gefühl der Natürlichkeit in unsere Umgebung zu bringen, für die wir eigentlich gemacht sind.“

Die Ruhe ist zum Problem geworden

Gerd Danner, Geschäftsführer der SoundComfort GmbH, über Akustik in modernen Büroumgebungen.

In den letzten Jahren haben sich die Arbeitsbedingungen und damit die akustischen Anforderungen an den Arbeitsplatz stark verändert. Waren früher vor allem technische Gerätschaften wie Drucker, Kopierer und PC-Lüfter für eine laute und störende Geräuschkulisse verantwortlich, sind es in modernen Bürolandschaften in erster Linie die Gespräche der Kollegen. „Die neu entstandene Ruhe durch den Wegfall der alten Geräuschkulisse ist zum Problem geworden“, beschreibt Akustik-Experte Gerd Danner die Herausforderung. Räume sind so zu gestalten, dass die Menschen ein ihren Aufgaben angepasstes raumakustisches Umfeld vorfinden, das neben der bauphysikalischen Ausgestaltung auch optisch ansprechend ausgeführt ist.

In Büros wird Licht individueller

Lichtdesignerin Sabine De Schutter zu Entwicklungen in der Lichttechnologie.

Bei der Lichtgestaltung für Büroumgebungen geht der Trend laut Expertin Sabine De Schutter ganz klar in Richtung Personalisierung. Dynamisches, variables Licht, das sowohl kalt als auch warm einstellbar ist und sich individuell anpassen lässt, schaffe eine Wohlfühlsituation am Arbeitsplatz. „Licht wird immer digitaler“, so die Expertin. „Durch das Internet of Things verbinden sich Lichtquellen zunehmend mit anderen Elementen der Gebäudetechnik – ganz persönliche Lichtlösungen entstehen.“

Weitere Informationen zu +Positive spaces finden Sie hier.

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Über Interface

Interface ist weltweit führend im Design und in der Herstellung von modularem Bodenbelag, der Ästhetik und Nachhaltigkeit mit Funktionalität vereint. Diese attraktive Kombination der Produkteigenschaften ermöglicht es Interface-Kunden, ihre eigenen Visionen von Design und Raumgestaltung mit Leben zu füllen.

Interface war 1996 eines der ersten Unternehmen, das sich öffentlich zu nachhaltigem Handeln bekannte. Das Ziel, bis zum Jahr 2020 alle negativen Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden, wurde als Mission Zero® formuliert und ist Antrieb des Unternehmens für zahlreiche Innovationen. Auf bestem Wege, die Kernziele der Mission Zero bis zum nahenden Stichjahr zu erfüllen, verkündete Interface 2017 seine neue Nachhaltigkeitsmission Climate Take Back™. Zielt die Mission Zero darauf ab, negative Auswirkungen der Geschäftstätigkeit auf die Umwelt vollständig zu vermeiden, geht die neue Mission einen entscheidenden Schritt weiter und sucht nach Lösungen, den Klimawandel – eine der größten Herausforderungen unserer Zeit – rückgängig zu machen.

Mit Scherpenzeel in Holland und Craigavon in Nordirland betreibt Interface zwei Produktionsstätten in Europa, in denen pro Jahr insgesamt rund 14 Millionen Quadratmeter Teppichfliesen hergestellt werden.

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