Interface: Aus Visionen Wahrheiten machen

Selten gibt es Unternehmen, die echte eigene Visionen entwickeln – und diese konsequent realisieren. Interface-Gründer Ray Anderson definierte seine Vision von einer besseren Welt mit dem Satz: „There has to be a better way“. Vor diesem Hintergrund bekennt sich das Unternehmen Interface, globaler Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von textilen modularen Bodenbelägen, seit 1994 mit der „Mission Zero®“ zu nachhaltigem Handeln.


Bausteine für eine bessere Zukunft

Im Jahr 1973 gründete Ray Anderson das Unternehmen Interface, nachdem er den Bedarf an flexiblen Bodenbelägen im Bürobereich erkannt hatte. 1987 übernahm Interface das niederländische Traditionsunternehmen Heuga, dessen Teppichfliesen weltweit als das Original gelten. In der Folge wurde Interface zum globalen Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von textilen modularen Bodenbelägen.

Seit 1994 bekennt sich das Unternehmen mit der „Mission Zero“ zu nachhaltigem Handeln. Interface-Gründer Ray Anderson erklärte öffentlich, dass Interface alle durch das Unternehmen verursachten negativen Auswirkungen auf die Umwelt bis zum Jahr 2020 eliminieren wird – heute ist man diesem Ziel entscheidend nähergekommen und Nachhaltigkeit ist ein zentraler Baustein der Unternehmenskultur von Interface. Interface ist in den Bereichen Nachhaltigkeit, Design und Innovation global führend und arbeitet mit vollem Einsatz für eine bessere Zukunft: Seit 2014 läuft die Produktionsanlage im niederländischen Scherpenzeel mit 100% erneuerbaren Energien und ohne einen einzigen Liter Frischwasser von außen.


Modular ist nachhaltig

Für die Nachhaltigkeit von Interface Bodenbelägen ist nicht nur die Produktion und die Rohstoffauswahl maßgeblich. Die Modularität des textilen Belags an sich ist ein nachhaltiges Prinzip: So können zum Beispiel bei großen Büroflächen innerhalb der stärker strapazierten Laufwege einzelne Module erneuert werden – bei Bahnenware muss der gesamte Belag ausgetauscht werden. Bei der Verlegung der textilen Module fällt zudem in der Regel nur 3 bis 4% Verschnitt an, während dieser bei der klassischen Bahnenware bei durchschnittlich 10 bis 15% liegt. Nachhaltig ist auch die hohe Flexibilität, die ein modularer Bodenbelag bietet: Ändern sich die Anforderungen an Funktion oder Gestaltung in Teilbereichen eines Raumes, kann mit den textilen Modulen flexibel reagiert werden, ohne dass der gesamte Belag ausgetauscht werden muss.


Im Mittelpunkt: Der Mensch

Solchen Veränderungen sind heute vor allem Arbeitsumgebungen unterworfen, denn die Ansprüche haben sich in den letzten Jahren drastisch verändert: Agile Arbeitsweisen und flexible Nutzungen von Flächen stellen heute neue Anforderungen an die Architektur von Arbeitswelten und somit auch an den Bodenbelag. Dabei steht zunehmend der Mensch im Vordergrund: Psychologie und Neurowissenschaften belegen in immer mehr Studien, dass natürliche oder an die Natur angelehnte Gestaltungselemente Stress reduzieren, kognitive Fähigkeiten und Kreativität erhöhen und gesundheitsfördernd wirken. Dieser Ansatz wird mit dem Prinzip „Biophilic Design“ beschrieben. Interface entwickelt, den Menschen im Fokus, neue Produkte nach den Grundlagen des Biophilic Design. So bietet die Kollektion „Human Nature“ von der Natur inspirierte Texturen und Strukturen, die an Waldböden, Wiesen oder Kieselsteinpfade erinnern.


Produkte mit Bedeutung

Firmengründer Ray Anderson gab Interface eine Vision. Heute agiert jeder einzelne bei Interface nach genau dieser Mission: die Welt mit nachhaltigem Denken und Handeln besser zu machen. Jeder textile modulare Bodenbelag von Interface ist das Produkt dieser Überzeugung: Heute und morgen im Einklang mit Mensch und Natur zu sein.

Über Interface

  • Unsere Mission Zero®

    1994 erkannte Interface-Gründer Ray Anderson, dass sich das Geschäftsmodell seines Unternehmens ändern musste: weg von der klassischen Rohstofferschließung, Herstellung und Entsorgung hin zu einem Kreislaufmodell. Sein Ziel war es, einen von petrochemischen Rohstoffen abhängigen Teppichfliesenhersteller bis zum Jahr 2020 in das weltweit erste vollkommen nachhaltige Unternehmen zu verwandeln.

  • Unsere Historie

    Die Geschichte von Interface beginnt im Jahre 1973, als der Firmengründer Ray Anderson den Bedarf an flexibleren Bodenbelägen im Bürobereich erkannte. 1987 übernahmen wir das niederländische Traditionsunternehmen Heuga, dessen Teppichfliesen weltweit als das Original gelten. So wurde Interface im Handumdrehen zum globalen Marktführer in der Entwicklung und Herstellung von textilen modularen Bodenbelägen.

  • ReEntry

    Unser Ziel für alle Teppichfliesen ist ein geschlossener Produktkreislauf, in dem wir Teppichfliesen aus vollständig recycelten Materialien herstellen und gebrauchte Teppichfliesen zu Rohmaterial für neue Produkte verarbeiten. Durch nachhaltige Innovationen, Technologien und Partnerschaften haben wir in Europa erhebliche Fortschritte gemacht. Unser ReEntry® 2.0-Verfahren, mit dem Teppichfliesen in unserer Produktionsstätte in Scherpenzeel in den Niederlanden recycelt werden, ist ein Durchbruch für die Teppichindustrie.