Interface auf der BAU 2017: Mitreden, mitgestalten

Intensiv und aktiv war unser Auftritt auf der BAU in München: Interface zeigte vor der eigentlichen Markteinführung die neuen Produkte Contemplation und Multichrome und fokussierte das Thema Biophilic Design auf dem Messestand.

Wie können wir mit der Natur in Berührung bleiben, obwohl wir zunehmend in Städten leben? Interface, weltweit führend in der Herstellung textiler modularer Bodenbeläge, setzte sich mit seinem Messeauftritt auf der BAU mit einer der großen Herausforderungen unserer Zeit auseinander. Die Antwort, die die Besucher auf dem Messestand hautnah erleben konnten, heißt „Biophilic Design“. Das so genannte Biophilic Design zielt darauf, den Menschen in seiner gebauten Umgebung wieder stärker mit der Natur zu verbinden. Räume, die nach den Grundsätzen des Biophilic Design gestaltet sind, reduzieren nachweisbar Stress, erhöhen kognitive Fähigkeiten und Kreativität und wirken gesundheitsfördernd.

Die zahlreichen Besucher fanden in einem durch eine hölzerne Struktur geschützten Bereich einen Rückzugsort auf dem Messestand. Hier gab es die Möglichkeit, den Effekt einer biophilen Gestaltung sozusagen am eigenen Leib zu erfahren: Begrünte Elemente und inspirierende Bilder kreierten Wohlbefinden inmitten des Messetrubels. Hier informierten sich die Besucher intensiv über den Human Spaces Report von Interface, der mit überzeugenden Ergebnissen beweist, wie mit Biophilic Design unsere Arbeitswelten positiv gestaltet werden können. Frisch inspiriert ließen sich die Besucher ebenso an einem großen Arbeitstisch in der Mitte des Standes von den neuen Kollektionen begeistern.


Interface stand Rede und Antwort

Ein weiterer Schauplatz des Messeauftritts von Interface fand nicht am eigenen Stand, sondern auf der DGNB Sonderschau „Bauen 2020: nachhaltig und zukunftsfähig“ statt. Die Sonderschau zeigte nachhaltige, innovative Lösungen, die heute schon die Anforderungen von übermorgen erfüllen. Dabei reichte das Themenspektrum vom Klimaschutz und Produkteffektivität, über Lebenszykluskosten und Kreislaufwirtschaft bis hin zu Wohngesundheit und Nutzerkomfort.

Begleitet wurde die Ausstellung durch ein Vortragsprogramm, bei dem sich auch Interface einbrachte. Am Eröffnungstag der Messe präsentierte Nils Rödenbeck von Interface Deutschland in einer Diskussionsrunde seinen Standpunkt und Lösungen von Interface. Thema: „Konsequente Kreislaufwirtschaft – Was sind die Anforderungen an die Produkte von morgen?“. Einen einführenden Vortrag dazu hielt Prof. Dr. Michael Braungart, der zusammen mit William McDonough das Cradle-to-cradle-Konzept entwickelte. Weitere Diskussionsteilnehmer waren unter anderem Prof. Alexander Rudolphi, der Präsident des DGNB, und weitere Unternehmen aus der Baubranche.


Interface lebt Nachhaltigkeit

Mit der Teilnahme an der Sonderschau beweist Interface einmal mehr, dass das Thema Nachhaltigkeit das aktive Fundament des gesamten Unternehmens ist und auf allen Ebenen und mit den Produkten gelebt wird. Das wurde auf der BAU 2017 ausgezeichnet: Interface erhielt für die Kollektion „Urban Retreat“, die aus Recycling-Garn besteht, die Auszeichnung BAU-TREND by AIT + xia.